Berstlining Vorgang in Bad Hall

Sureline Rohre für eine Wasserhauptleitung

Baustelle mit der Ditch Witch

Installationsjahr: 2014
Material: Sureline mit Schutzmantel (PE-100-RC +  PP-R)
Dimension: DA 110 mm SDR11
Medium: Trinkwasser
Temperatur: 10 °C

Altleitungen aus Stahl (links) oder Asbestzement (rechts).

Im Sommer 2014 wurde die Wasserhauptleitung in der Grünburger Straße in Bad Hall mittels grabenloser Verlegetechnik erneuert. Die alte Wasserleitung bestand aus Stahl- oder Asbestzementrohren, die mit der Zeit inkrustiert und undicht geworden sind.

Um gute Wasserqualität zu gewährleisten, wurden die bestehenden Rohre durch ein Polyethylen (PE) – Rohr ersetzt. Rohre aus PE sind unter anderem physiologisch unbedenklich, flexibel und es bilden sich kaum Ablagerungen im Rohr.

 

 

Neuleitung mit montiertem Berstkopf. Für bessere Gleiteigenschaften ist die Neuleitung mit einem Gleitmittel bedeckt.

Zur Verlegung wurde das Sureline mit Schutzmantel – Rohr von AGRU verwendet. Bei diesem Rohrtyp wird das Kernrohr aus PE 100-RC zusätzlich von einem Schutzmantel aus PP umhüllt. Damit ist es hervorragend für grabenlose Verlegemethoden geeignet, da der Schutzmantel das Rohr vor Kratzern und Riefen während der Verlegung schützt. Zusätzlich bietet PE 100-RC einen hervorragenden Widerstand gegenüber dem langsamen Risswachstum.

Um die neue Wasserleitung zu installieren, wurde das Berstlining-Verfahren gewählt. Beim Berstlining-Verfahren wird das bestehende Rohr geborsten und mit einem Neurohr ersetzt. Abhängig vom Bodentyp kann dabei der Querschnitt um bis zu 30% vergrößert werden. 

 

Einzelne Schritte des Berstlining-Vorgangs.
Aufschneiden des Rohrs – Bersten des Rohrs – Einziehen der Neuleitung.

 

 

 

Einzelne Schritte des Berstlining-Vorgangs. Aufschneiden des Rohrs – Bersten des Rohrs – Einziehen der Neuleitung.

 

Vor der Verlegung werden die einzelnen Abschnitte der neuen PE-Leitung mittels Heizelementstumpfschweißung verbunden. Danach wird ein Gestänge durch die Altleitung gezogen, an dem der Berstkopf befestigt ist, an dem wiederum die Neuleitung befestigt wird. Im weiteren Schritt wird das Gestänge von der Zugmaschine in der Endbaugrube zurückgezogen. Dabei wird die Altleitung vom Berstkopf zerschnitten (Stahlrohre) oder geborsten (Keramik oder Asbestzement). Für bessere Gleiteigenschafen während des Einziehvorgangs, wird die Neuleitung mit einem Gleitmittel bedeckt.

Durch die Methode wird eine 100% dichte und langlebige Leitung installiert, ohne den Verkehr massiv zu beeinträchtigen.

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